Sportwetten in Österreich 2026: Was die Bewilligung kostet und was nicht

Updated Oktober 2026
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Stand: 30. Oktober 2026 – geprüft gegen die Wettordnungen und Impressen der genannten Anbieter sowie die genannten Landesgesetze.

Ein Fußball liegt auf einem Rasenplatz im Morgenlicht, die Kreidelinie verläuft scharf durchs Bild, dahinter eine leere Tribüne.
Einzelwetten sind bei tipp3 erst ab einer Quote von 1,06 erlaubt; in einer Kombiwette lassen sich 3 bis 10 Tipps verbinden.

Sportwetten in Österreich folgen einer ungewöhnlichen Logik. Sie sind kein Glücksspiel im bundesrechtlichen Sinn, werden von jedem der neun Bundesländer einzeln bewilligt, und es gibt weder eine nationale Aufsicht noch eine österreichweite Liste zugelassener Wettanbieter. Wer hier eine Wette platziert, bewegt sich in einem föderalen Flickenteppich, dessen Kosten sich erst beim genauen Hinsehen zeigen. Der folgende Vergleich zeigt, was das in der Praxis heißt: welche Bewilligung wirklich vorliegt, welche Gebühr seit April 2025 greift, und wo ein Bonus oder eine Quote den eigenen Einsatz schneller auffrisst, als die Werbung suggeriert.

Wettmärkte und Bewilligungen: Wie Sportwetten in Österreich organisiert sind

Sportwetten sind in Österreich Sache der Länder, nicht des Bundes. Jedes der neun Bundesländer hat ein eigenes Wettgesetz und eine eigene Behörde, die eine Bewilligung erteilt. Der Verwaltungsgerichtshof hat das schon 2015 festgehalten: Die klassische Sportwette ist kein Glücksspiel, sondern ein Geschicklichkeitsspiel und fällt daher nicht unter das Glücksspielgesetz (GSpG). Was folgt, ist eine Reihe praktischer Konsequenzen, die eine zentrale Aufsicht und ein nationales Register ausschließen.

Ein aufgeschlagenes Notizbuch mit handschriftlichen Notizen liegt neben einem Bleistift auf einem hellen Holztisch.
Auf win2day Sportwetten werden Einzelwetten, Kombiwetten, Langzeitwetten und Livewetten angeboten; Sportarten sind Fußball, Eishockey, Tennis, Handball und Formel 1.

Eine österreichweite Lizenz für Sportwetten existiert nicht. Es gibt keine Bundesbehörde, die einheitlich prüft, keine Whitelist, auf der ein Anbieter steht oder fehlt, und kein Sperrregister, das alle Buchmacher gleichzeitig erfasst. Wer prüfen will, ob ein Anbieter eine Bewilligung besitzt, schaut in dessen Impressum und sucht den Bescheid des jeweiligen Landes. Niederösterreich, Wien, Oberösterreich und Tirol haben ihre Wettregime in eigenen Landesgesetzen verankert; über die anderen fünf Länder ist weniger dokumentiert. Anbieter, die in Österreich aktiv sind, ohne ein solches Land-Dokument zu nennen, fallen in eine Grauzone, die unten noch eigens behandelt wird.

Das Wettangebot der bewilligten Anbieter ist breit, aber nicht beliebig. tipp3 und win2day nennen Fußball, Eishockey, Tennis, Handball und Formel 1 als feste Säulen. Vierklee arbeitet mit einem Höchstgewinn von 15.000 € pro Wette und 50.000 € pro Woche und Kunde; win2day setzt 80.000 € pro Standardwette und 200.000 € pro Systemwette an. Solche Limits sind keine Schikanen, sondern Teil der Bedingungen, unter denen die Bewilligung steht – und sie unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter ebenso wie von Land zu Land.

Wer in Österreich eine Bewilligung besitzt – und wer nicht

Unter den hier betrachteten Anbietern nennen tipp3, win2day, Starsportwetten, Vierklee, Admiral und Merkur Bets eine Bewilligung durch eine Landesregierung. tipp3 etwa beruft sich auf einen Bescheid der NÖ Landesregierung vom 10.12.2020 nach dem NÖ Wettgesetz; win2day nennt ebenfalls eine Bewilligung der Niederösterreichischen Landesregierung, wobei das Casino- und Lotterieangebot von win2day einem anderen Regime unterliegt. Vierklee verweist auf die Tiroler Landesregierung, Admiral auf Oberösterreich. Bei Starsportwetten und Merkur Bets ist der genaue Bescheid nicht öffentlich, die Existenz einer Bewilligung aber durch die Eigenangabe der Betreiber belegt.

Anders liegt der Fall bei Slotimo, Wonderluck, LegendPlay und Sportuna. Diese Marken tragen keine österreichische Bewilligung, sondern Lizenzen aus Anjouan oder Curaçao. Solche Lizenzen sind keine österreichischen Lizenzen – wer bei einem dieser Anbieter wettet, hat in Österreich keine Aufsicht, an die er sich bei Streit wenden kann, und kein österreichisches Selbstsperrsystem, das ihn schützt. Das heißt nicht, dass diese Anbieter in jedem Fall „illegal“ sind; die Rechtslage hängt vom Landesgesetz ab und ist politisch und juristisch umstritten. Wer eines derartigen Anbieters nutzt, sollte sich über die Spielregeln im Klaren sein, bevor er einzahlt.

Rechtslage und Wettgebühr: Was 5 % wirklich bedeuten

Wettgebühr seit 1. April 2025

Seit dem 1. April 2025 unterliegen in Österreich alle Einsätze auf Sportwetten einer Wettgebühr von 5 Prozent. Die Gebühr ist nach § 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG in der Fassung BGBl. I Nr. 7/2025 ausgestaltet und wird vom Anbieter geschuldet, nicht vom Wettenden. Vor dem 1. April 2025 lag der Satz bei 2 Prozent; er ist mit der Novelle 2025 also deutlich gestiegen. Die Wettgebühr schuldet, wer die Wette gewerblich abschließt oder vermittelt, und sie fällt auch auf Wetten an, die aus Österreich bei einem ausländischen Anbieter platziert werden. Die Entrichtung der Gebühr ist kein Nachweis einer österreichischen Bewilligung – das ist ein Unterschied, der in der Werbung gern verwischt wird.

Eine Berglandschaft mit Wiesen und einzelnen Holzhäusern im Morgennebel, in der Ferne ein bewaldeter Hang.
Seit dem 1. April 2025 unterliegen in Österreich alle Einsätze auf Sportwetten einer Gebühr von 5 Prozent.

Wie der Anbieter die Gebühr weitergibt, ist seine Entscheidung. tipp3 hat sich entschieden, sie bei verlorenen Wetten selbst zu tragen und bei gewonnenen Wetten 5 Prozent des Gewinns abzuziehen. Bei einer Wette mit 10 € Einsatz und Quote 2,00 ergibt das einen Bruttogewinn von 20 €, einen Gebührenabzug von 1 € und einen Auszahlungsbetrag von 19 €. Gewinne aus Cash-Outs sowie aus „ja/nein“- und „alle 7“-Wetten sind bei tipp3 von dem Abzug ausgenommen. Andere Anbieter handhaben das anders, und manche Anbieter bauen die Gebühr vollständig in die Quote ein – die Quote sinkt, der Bruttogewinn ebenfalls, der Wettende sieht den Abzug nicht. Das ist der häufigere Fall, und er ist für den Wettenden am Ende teurer, weil die Marge des Anbieters durch den niedrigeren Quotenschlüssel wächst.

Was die Wettgebühr nicht regelt

Die Wettgebühr regelt nicht, ob eine Wette erlaubt ist. Sie regelt nicht, ob ein Anbieter eine Bewilligung hat. Sie regelt nicht, was an Markt verfügbar ist, und sie regelt keine Werbung. Für all das bleibt das jeweilige Landeswettgesetz zuständig. Wer wissen will, ob ein Anbieter legal operiert, prüft die Bewilligung. Wer wissen will, wie viel eine Wette kostet, rechnet sich die Marge hinter der Quote aus – die Wettgebühr ist da nur ein Posten unter mehreren.

Das gilt auch für Wettgewinne von Privatpersonen. Ob auf Wettgewinne Einkommensteuer anfällt, ist eine Frage des Einkommensteuerrechts, nicht der Wettgebühr, und die Forschungslage ist hier dünn. Die einzig ehrliche Empfehlung in diesem Punkt ist, den Steuerberater oder das Finanzamt zu fragen. Allgemeine Aussagen, wonach Wettgewinne „steuerfrei“ seien, sind in dieser Pauschalität nicht belegt.

Beispielrechnung: Marge bei einem Zwei-Wege-Markt

Quoten sind das, was der Buchmacher an Auszahlung anbietet. Die Marge ist das, was er von jedem eingesetzten Euro behält. Sie ist die Kehrseite der Auszahlungsquote, und beide ergeben zusammen 100 Prozent. An einem Zwei-Wege-Markt mit Quoten 1,90 und 1,90 lässt sich das einfach nachrechnen: Die Auszahlungsquote ist 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90), also rund 0,5263 – die Marge liegt entsprechend bei rund 47,4 %. Das ist hoch: Bei ausgeglichenen Quoten auf beiden Seiten behält der Anbieter fast die Hälfte des Umsatzes ein, bevor überhaupt ein Gewinner ausgezahlt wird. Bei Drei-Wege-Märkten wie dem 1X2 im Fußball liegt der Schlüssel typischerweise zwischen 90 % und 95 %, je nach Spiel und Anbieter – entsprechend einer Marge von 5 % bis 10 %.

Diese Spanne ist der Grund, warum der reine Vergleich von Spitzenquoten wenig aussagt. Eine Quote von 2,05 auf den Favoriten bei einem Anbieter mit ansonsten schwachen Märkten ist oft schlechter als eine Quote von 1,95 bei einem Anbieter, dessen Schlüssel auf den Nebenmärkten 2 % höher liegt. Der Anbieter, der überall mit niedrigen Margen arbeitet, ist auf Dauer der günstigere – aber das ist auf Dauer, nicht in der einzelnen Wette.

Spielerschutz und Limits: Warum es keine nationale Sicherheit gibt

Sportwetten in Österreich kennen kein bundesweites Schutzsystem. Es gibt kein zentrales Sperrregister, keine zentrale Einzahlungsgrenze und keine Bundesbehörde, die Sportwettenanbieter überwacht. Der Spielerschutz ist je Bundesland unterschiedlich geregelt und wird je Anbieter unterschiedlich umgesetzt. tipp3 etwa bietet eine Spielpause von 1, 3 oder 6 Monaten, in der das Guthaben im Konto bleibt, sowie eine Selbstsperre von 1, 2 oder 3 Jahren, nach deren Ablauf das Guthaben auf das verknüpfte Bankkonto ausgezahlt wird. Beide Varianten sind nach dem Start nicht mehr aufhebbar. win2day arbeitet mit einem wöchentlichen Einzahlungslimit von 250 € bis zum Alter von 26 Jahren und einem monatlichen Limit von 1.680 € ab dem 26. Lebensjahr; Gewinne zählen nicht in das Limit hinein, eine individuelle Erhöhung ist auf Antrag möglich.

Wer bei einem Anbieter ohne österreichische Bewilligung wettet, hat keinen dieser Schutzmechanismen. Anjouan und Curaçao kennen keine österreichischen Spielpausen, keine österreichischen Selbstsperren und keine österreichische Anlaufstelle bei Streit. Das ist die zentrale praktische Konsequenz der Lizenzfrage – nicht ein abstraktes Rechtsargument, sondern die Frage, an wen man sich wendet, wenn etwas schiefgeht.

Das gesetzliche Mindestalter liegt bei 18 Jahren, festgeschrieben in den Landesgesetzen (Wien, Oberösterreich). Die Anbieter setzen das technisch durch: tipp3 etwa gibt an, die Volljährigkeit systemseitig vorzugeben. Wer unter 18 ist, hat bei keinem seriösen Anbieter eine Chance, ein Konto zu eröffnen.

Hilfe für Spieler bietet in Österreich die Anlaufstelle playsponsible.at. Sie ist die zentrale Adresse für Fragen zum Spielverhalten, zu Limits und zu Sperren – nicht zu verwechseln mit einer bundesweiten Sperre, die es nicht gibt. Eine Sperre bei einem Anbieter greift nicht automatisch bei einem anderen.

Boni und Gratiswetten: Was „bis zu 250 €“ wirklich kostet

Boni sind freiwillige Leistungen der Anbieter, gesetzlich nicht geregelt. Sie kommen mit Bedingungen, und die Bedingungen entscheiden, was vom versprochenen Betrag tatsächlich nutzbar bleibt. Drei Größen verdienen besondere Aufmerksamkeit: die Umsatzanforderung, die Mindestquote und die Frist.

Die Umsatzanforderung sagt, wie oft der Bonus – oder Bonus plus Einzahlung – durchgespielt werden muss, bevor eine Auszahlung möglich ist. Betovo etwa nennt eine „Wette: 6“-Bedingung für seinen Ersteinzahlungsbonus: Der Bonusbetrag muss sechsfach umgesetzt werden, und das innerhalb einer Frist, die in den Aktionsbedingungen steht. Wer auf eine Bonusaktion mit 6-fachem Umsatz und einer Frist von 30 Tagen setzt, muss pro Tag etwa ein Fünfzigstel des geforderten Volumens unterbringen – bei einem 100-€-Bonus sind das 20 € Umsatz pro Tag, kein triviales Pensum.

Die Mindestquote entscheidet, welche Wetten zählen. Betovo setzt 1,59; viele andere Anbieter liegen zwischen 1,50 und 2,00. Wetten unter dieser Quote zählen nicht oder nur teilweise zum Umsatz. Die Frist bestimmt, in welchem Zeitraum die Umsatzanforderung erfüllt sein muss – typisch sind 7 bis 30 Tage. Was passiert, wenn die Frist verstreicht, ist in den Bedingungen geregelt: Häufig wird der Bonus zusammen mit den daraus erzielten Gewinnen storniert.

Eine eigene Form sind Gratiswetten, oft „FreeBet“ genannt. Bei win2day etwa umfasst das FreeBet-Angebot fünf FreeBets zu je 10 €, insgesamt 50 €, nach einer Ersteinzahlung von mindestens 1 €. Sie sind drei Jahre lang nutzbar, gelten nur für Einzelwetten, müssen genau in Höhe des FreeBet-Betrags gesetzt werden und sind nicht auszahlbar. Das Wesen einer FreeBet: Sie wird nicht ausgezahlt, sondern nur der Gewinn aus einer damit platzierten Wette. Wer eine 10-€-FreeBet auf eine Quote 3,00 setzt, bekommt bei einem Treffer 30 € ausgezahlt – nicht 30 € plus 10 € Einsatz. Der Einsatz ist verloren, sobald die Wette platziert ist.

Bei Wetten, die als FreeBet gespielt werden, ist die Cash-Out-Funktion bei win2day deaktiviert. Wer den vorzeitigen Ausstieg aus einer riskant gewordenen Wette als Sicherheitsnetz nutzt, fällt mit FreeBets durch dieses Netz hindurch.

Vergleich ausgewählter Bonusangebote

Die folgende Übersicht zeigt Bonusstrukturen, wie sie von den Anbietern selbst beworben werden. Umsatzanforderungen, Mindestquoten und Fristen sind in den Aktionsübersichten nicht immer vollständig ausgewiesen und müssen in den jeweiligen Bedingungen nachgelesen werden.

Anbieter Willkommensbonus Wöchentlicher Reload Cashback Weitere Aktionen
Betovo 100 % bis 250 $ nicht ausgewiesen nicht ausgewiesen Boosted Quoten, Winnings Boost
Wonderluck 100 % bis 150 € 50 % bis 500 € 10 % bis 500 € Accumulator Boost, Early Payout
LegendPlay 100 % bis 250 € 50 % bis 500 € nicht ausgewiesen nicht ausgewiesen
Sportuna 100 % bis 100 € 50 % bis 500 € 10 % bis 500 € Accumulator Boost, Bore Draw, Early Payout

Was die Tabelle nicht zeigt: Welche Quote zählt, wie oft umgesetzt werden muss und in welcher Frist. Diese Daten stehen in den Aktionsbedingungen jedes Anbieters und sollten vor Annahme eines Bonus geprüft werden. Ein Bonus von „100 % bis 250 €“ mit 10-fachem Umsatz und 7-Tage-Frist ist in der Praxis weniger wert als ein Bonus von „50 % bis 100 €“ mit 3-fachem Umsatz und 30-Tage-Frist. Die Prozentzahl allein ist die Marketingzahl – die Bedingungen sind die Realität.

Wettarten und Quoten: Wie aus einem Einsatz eine Auszahlung wird

Einzelwette, Kombiwette, Systemwette

Die Einzelwette ist die einfachste Form: Ein Tipp, ein Ergebnis, eine Auszahlung. Bei tipp3 ist eine Einzelwette erst ab einer Quote von 1,06 erlaubt – niedrigere Quoten können nur in Kombi- oder Systemwetten gespielt werden. Wer auf einen klaren Favoriten mit Quote 1,03 wetten will, muss ihn mit anderen Tipps kombinieren. Das ist eine sinnvolle Einschränkung, weil Quoten unter 1,06 praktisch keinen Wettwert haben.

Die Kombiwette verbindet mehrere Tipps zu einer Gesamtquote. Bei tipp3 lassen sich 3 bis 10 Tipps in einer Kombiwette verbinden; die Gesamtquote ist das Produkt der Einzelquoten. win2day erlaubt 1 bis 10 Ereignisse in einer Standardwette und rundet die Gesamtquote kaufmännisch auf zwei Dezimalstellen. Der Reiz der Kombiwette liegt in der höheren Gesamtquote; der Nachteil liegt darin, dass bereits ein falscher Tipp den gesamten Einsatz kostet. Bei drei Tipps zu je Quote 1,80 steigt die Gesamtquote auf rund 5,83 – aber die Trefferwahrscheinlichkeit sinkt von etwa 55 % pro Einzelwette auf etwa 17 % für alle drei zusammen.

Die Systemwette verteilt das Risiko auf mehrere Kombinationen aus denselben Tipps. Wer drei Tipps als System „2 aus 3“ spielt, platziert drei Kombiwetten zu je zwei Tipps; gewonnen ist bereits, wenn zwei der drei Tipps richtig sind. Der Einsatz vervielfacht sich entsprechend, der maximale Verlust ist aber auf den Gesamteinsatz begrenzt.

Livewetten: Tempo und Einschränkungen

Livewetten werden während eines laufenden Spiels angeboten, mit Quoten, die sich in Sekundenschnelle ändern. Bei tipp3 sind sie nur über die Website und die Apps verfügbar, nicht im stationären Terminal. Bei spielentscheidenden Situationen – Elfmeter, Rote Karte – wird die Wettannahme unterbrochen, bis der Ausgang feststeht. „ja/nein“- und „alle 7“-Wetten müssen als Einzelwetten abgegeben werden, eine Kombination ist hier nicht möglich. Die Landgesetze begrenzen das Livewettenangebot zusätzlich: Wien erlaubt Livewetten nur auf Teilergebnisse oder das Endergebnis, Oberösterreich nur auf numerische Zwischen- oder Endergebnisse sowie auf Torschützen – die Quote der Märkte, die überhaupt live spielbar sind, schwankt damit je nach Anbieter und Sitz.

Cash-Out: Früher Ausstieg, früher Verlust

Die Cash-Out-Funktion erlaubt es, eine laufende Wette vor Ende des Spiels an den Anbieter zu verkaufen. Der angebotene Betrag richtet sich nach dem Spielverlauf: Liegt die Wette gut, ist der Cash-Out-Wert in der Nähe des möglichen Bruttogewinns; liegt sie schlecht, kann der Cash-Out-Wert unter dem ursprünglichen Einsatz liegen. tipp3 schaltet Cash-Out bei Quotenanpassungen und Sperren vorübergehend ab. win2day behält sich vor, Cash-Out jederzeit zu ändern oder zurückzuziehen und den Preis selbst festzulegen. Der Anbieter bestimmt also, wann Cash-Out verfügbar ist und zu welchem Preis – das ist ein Hebel, der in der Werbung selten erwähnt wird.

Sportarten und Turniere: Wo Österreich tippt

Fußball ist das dominierende Sportwettenangebot, in Österreich wie anderswo. Bundesliga und österreichische Bundesliga, Champions League und Europacup, Weltmeisterschaft und Europameisterschaft ziehen das größte Wettvolumen auf sich. Die Margen auf den großen Fußballmärkten sind in der Regel eng, weil der Wettbewerb unter den Anbietern hier am intensivsten ist. Drei-Wege-Märkte (1X2) auf ausgeglichene Spiele liegen oft bei 93–95 % Auszahlungsquote.

Eishockey ist die zweite tragende Säule im österreichischen Wettangebot, nicht zufällig angesichts der Bedeutung der heimischen Liga. NHL, KHL und ICE Hockey League sind Standardprogramm, dazu Eishockey-Weltmeisterschaften. Die Margen auf Eishockeymärkten liegen etwas höher als auf Fußballspitzenmärkten, vor allem auf den unteren Ligen.

Tennis gehört zum Standardrepertoire, mit ATP, WTA und Grand Slams. Livewetten auf Tennis sind wegen der Spielfrequenz und des klaren Punkt-Scores besonders verbreitet. Formel 1, Handball und Wintersport – insbesondere Skirennen – ergänzen das Angebot, gerade im österreichischen Markt. Ski alpin, Skispringen und Biathlon ziehen während der Wintersaison erhebliches Wettinteresse auf sich; Anbieter wie tipp3 und win2day listen diese Sportarten explizit.

Eine Sonderform sind Langzeitwetten, also Wetten auf Saisonausgänge: Meister, Aufsteiger, Torschützenkönig. Bei win2day sind sie Teil des Standardprogramms; die Quoten ändern sich über die Saison, die Auszahlung erfolgt erst am Ende des Wettbewerbs. Die Kombination mit Livewetten ist meist ausgeschlossen.

Neue Buchmacher: Worauf bei frischen Marken zu achten ist

Neue Wettanbieter tauchen regelmäßig am österreichischen Markt auf, oft mit aggressiven Bonusangeboten und hohen Quoten, um sich gegen etablierte Marken durchzusetzen. Die entscheidende Frage bei jeder neuen Marke ist, ob sie über eine Bewilligung eines Bundeslandes verfügt – und genau hier unterscheidet sich die Spreu vom Weizen.

Eine österreichische Bewilligung ist im Impressum oder in den AGB eines Anbieters zu finden, in Form eines Bescheids mit Aktenzeichen, ausgestellt von einer Landesregierung. Wer ein Impressum liest, das statt eines Bescheids nur eine Lizenz aus Anjouan, Curaçao oder Malta nennt, hat es mit einem Anbieter ohne österreichische Bewilligung zu tun. Das bedeutet nicht zwingend, dass der Anbieter in Österreich „illegal“ operiert – die Rechtslage ist, wie oben dargelegt, differenziert und hängt vom Landesgesetz ab. Es bedeutet aber, dass der Wettende auf österreichische Spielerschutzmechanismen verzichtet und im Streitfall keine österreichische Anlaufstelle hat.

Ein zweiter Punkt ist die Bonuskultur neuer Anbieter. Marken wie Wonderluck, LegendPlay, Sportuna werben mit Bonusstrukturen, die über mehrere Stufen laufen – Willkommensbonus, wöchentlicher Reload, Cashback, Accumulator Boost. Was in der Übersicht steht, ist die Werbezahl. Was in den Aktionsbedingungen steht, ist die Geschäftsbedingung. Wer auf „100 % bis 250 €“ oder „50 % bis 500 €“ reagiert, ohne vorher die Umsatzanforderung, die Mindestquote und die Frist zu kennen, läuft Gefahr, einen Bonus anzunehmen, der unter dem Strich weniger wert ist als der Verzicht auf ihn.

Drittens: Wer hinter der Marke steht. Eine einfache Suche im Impressum nach der Handelsregisternummer und dem Sitz der Betreibergesellschaft gibt Auskunft darüber, ob es sich um eine etablierte Gesellschaft oder um eine frisch gegründete Einheit handelt. Gerade bei Marken, die in kurzen Abständen ihren Namen ändern oder zwischen mehreren Lizenzbehörden wechseln, ist Vorsicht angebracht.

Anbieter im Vergleich: Zehn Buchmacher für österreichische Wettkunden

Die folgende Übersicht ordnet die hier behandelten Anbieter nach ihrer Bewilligungslage. Die erste Gruppe führt Anbieter mit einer genannten Bewilligung einer österreichischen Landesregierung; die zweite Gruppe führt Anbieter ohne eine solche Bewilligung. Beide Gruppen werden nach denselben Kriterien beschrieben, damit der Vergleich lesbar bleibt – aber die Gruppen sind nicht gleichwertig, und das ist der entscheidende Unterschied.

Anbieter Österreichische Bewilligung Genannter Bescheid / Behörde
tipp3 Bewilligung NÖ Landesregierung, 10.12.2020, IVW1-Wett-47/001-2020
win2day Bewilligung NÖ Landesregierung (lt. Wettordnung)
Starsportwetten Bewilligung Bescheid 8. März 2022, Bundesland nicht öffentlich
Vierklee Bewilligung Tiroler Landesregierung, Zl. IIa.10.065/144-0
Admiral Bewilligung Oö. Landesregierung nach Oö. Wettgesetz
Merkur Bets Bewilligung nicht öffentlich ausgewiesen
Slotimo ohne österreichische Bewilligung Anjouan ALSI-102310002-F15
Wonderluck ohne österreichische Bewilligung Anjouan
LegendPlay ohne österreichische Bewilligung Anjouan
Sportuna ohne österreichische Bewilligung Curaçao

Die Tabelle verzichtet auf eine Spalte zur „Sicherheit“ oder „Legalität“, weil diese Begriffe im österreichischen Sportwettenrecht nicht eindeutig zu vergeben sind. Eine Bewilligung bedeutet, dass eine österreichische Landesbehörde den Anbieter geprüft und zugelassen hat. Eine fehlende Bewilligung bedeutet, dass diese Prüfung nicht stattgefunden hat – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Welche praktischen Konsequenzen das hat, ist oben in der Rechtslage dargelegt.

tipp3

tipp3 ist die Marke der Österreichischen Sportwetten Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Wien und nennt eine Bewilligung der NÖ Landesregierung nach dem NÖ Wettgesetz. Das Angebot umfasst Einzel-, Kombi- und Systemwetten sowie Livewetten, die ausschließlich über die Website und die tipp3-Apps verfügbar sind. Bei Einzelwetten gilt eine Mindestquote von 1,06; niedrigere Quoten sind nur in Kombi- oder Systemwetten spielbar. Die Wettgebühr von 5 % wird bei verlorenen Wetten vom Anbieter getragen, bei gewonnenen Wetten vom Gewinn abgezogen. Die Cash-Out-Funktion steht zur Verfügung, wird bei Quotenanpassungen aber vorübergehend deaktiviert. Das Spielerschutzangebot reicht von der Spielpause (1, 3 oder 6 Monate) bis zur Selbstsperre (1, 2 oder 3 Jahre). Für Wettkunden, die Wert auf eine klar österreichisch regulierte Adresse legen und das gesamte Angebot aus einer Hand nutzen wollen, ist tipp3 die Referenz.

win2day

win2day gehört zur Österreichischen Lotterien Gesellschaft und nennt eine Bewilligung der NÖ Landesregierung für den Sportwettenbereich; das Lotterie- und Casinoangebot des Unternehmens unterliegt einem anderen Regime und ist hier nicht Gegenstand. Sportwetten bei win2day decken Fußball, Eishockey, Tennis, Handball und Formel 1 ab, mit Einzel-, Kombi-, System- und Langzeitwetten sowie Livewetten. Der Mindesteinsatz liegt bei 0,50 € pro Standardwette, der Höchsteinsatz bei 500 €. Die Höchstgewinne sind mit 80.000 € pro Standardwette und 200.000 € pro Systemwette begrenzt. Das FreeBet-Angebot umfasst fünf FreeBets zu je 10 € nach einer Ersteinzahlung von mindestens 1 €, drei Jahre nutzbar, nur für Einzelwetten. Bei FreeBet-Wetten ist Cash-Out deaktiviert. Das Einzahlungslimit staffelt sich nach Alter: 250 € pro Woche bis 26 Jahre, 1.680 € pro Monat ab 26 Jahren. Für Wettkunden, die in einer bestehenden Lotto- oder Casino-Beziehung zum Haus stehen und Sportwetten als Ergänzung nutzen, ist win2day die naheliegende Wahl.

Starsportwetten

Starsportwetten wird von der Star Sportwetten GmbH betrieben und beruft sich auf einen Bescheid vom 8. März 2022, mit dem dem Unternehmen die behördliche Bewilligung zur Durchführung von Sportwetten im Internet und in stationären Spielstätten erteilt wurde. Welches Bundesland den Bescheid ausgestellt hat, ist aus der Eigenangabe des Betreibers nicht ersichtlich. Wer die Bewilligung prüfen will, muss beim Betreiber oder bei der zuständigen Landesbehörde nachfragen. Die App ist im Google-Play-Eintrag als „behördlich bewilligter Sportwettenanbieter“ beschrieben, ohne weitere Details. Für Wettkunden, die einen Anbieter mit dokumentierter Bewilligung suchen, aber die Herkunft des Bescheids offen ist, empfiehlt sich eine Nachfrage vor der Kontoeröffnung.

Vierklee

Vierklee ist die Marke der Vierklee Wettbüro GmbH und nennt eine Bewilligung der Tiroler Landesregierung mit dem Aktenzeichen Zl. IIa.10.065/144-0. Der Anbieter setzt klare Gewinnobergrenzen: 15.000 € pro Einzel- oder Kombiwette (ebenso pro Systemwette) und 50.000 € pro Woche und Kunde für das gesamte Bundesgebiet. Die Wettbedingungen sind über die Website einsehbar. Für Wettkunden, die einen westösterreichisch regulierten Anbieter mit klar dokumentierten Gewinnlimits suchen, ist Vierklee eine Adresse mit überschaubarem Profil.

Admiral

Admiral Sportwetten gehört zur ADMIRAL Sportwetten GmbH mit Sitz in Gumpoldskirchen und war Teil der Novomatic-Gruppe; das Unternehmen war zwischen 2001 und 2006 an der Wiener Börse notiert. Die Bewilligung wird nach dem Oö. Wettgesetz durch die Oö. Landesregierung erteilt. Die Marke gehört zu den etablierten Adressen im österreichischen Sportwettenmarkt und ist über ein Netz von Annahmestellen präsent. Für Wettkunden, die neben der Online-Wette auch die stationäre Annahme nutzen, ist Admiral die klassische Anlaufstelle.

Merkur Bets

Merkur Bets ist der neue Name der österreichischen Sportwetten-Sparte der Merkur Group, die früher als Cashpoint Sportwetten mit Sitz in Gerasdorf bei Wien firmierte und 1996 gegründet wurde; seit Juni 2025 tritt sie unter der Marke Merkur Bets auf. Die Bewilligung wird genannt, das zugrundeliegende Bundesland und der Bescheid sind aus den Eigenangaben nicht öffentlich. Die App bietet Live- und Vorab-Wetten, Cashout sowie Einzel-, Kombi-, System- und Mehrwegwetten auf Fußball, Basketball, Tennis, American Football, Formel 1 und Olympia. Für Wettkunden, die einen Anbieter mit klarer Stationspräsenz und neuer Online-Marke suchen, ist Merkur Bets die logische Wahl.

Slotimo

Slotimo trägt eine Lizenz aus Anjouan (ALSI-102310002-F15) und keine österreichische Bewilligung. Das Angebot umfasst Pre-Match- und Live-Wetten auf Fußball, Tennis, Basketball, Eishockey, Boxen, Volleyball, Snooker und eSport mit Quotenaktualisierung in Echtzeit; eine App wird angeboten. Für Wettkunden, die eine breite Esport-Abdeckung und Live-Wetten auf Nischensportarten suchen, ist Slotimo eine Option – mit dem Wissen, dass kein österreichischer Spielerschutz greift und keine österreichische Behörde im Streitfall zuständig ist.

Wonderluck

Wonderlack trägt eine Lizenz aus Anjouan und keine österreichische Bewilligung. Das Sportangebot wird mit einem Erstzahlungsbonus von 100 % bis 150 €, einem wöchentlichen Reload-Bonus von 50 % bis 500 %, Cashback von 10 % bis 500 %, Accumulator Boost und Early Payout beworben. Die genauen Umsatzbedingungen, Mindestquoten und Fristen sind aus der Aktionsübersicht nicht ersichtlich und müssen in den Bedingungen nachgelesen werden. Für Wettkunden, die auf Bonusstrukturen mit mehreren Stufen Wert legen, ist Wonderluck eine Adresse – mit dem Vorbehalt, dass eine österreichische Bewilligung fehlt.

LegendPlay

LegendPlay trägt eine Lizenz aus Anjouan und keine österreichische Bewilligung. Das Sportangebot wird mit einem Ersteinzahlungsbonus von 100 % bis 250 € und einem wöchentlichen Reload-Bonus von 50 % bis 500 € beworben. Umsatzbedingungen, Mindestquote und Frist sind auf den Aktionsseiten nicht abrufbar. Für Wettkunden, die einen Bonus mit höherer Obergrenze suchen, ist LegendPlay eine Option, bei der die fehlende österreichische Bewilligung schwerer wiegt als die Obergrenze.

Sportuna

Sportuna trägt eine Lizenz aus Curaçao und keine österreichische Bewilligung. Das Sportangebot wird mit einem Erstzahlungsbonus von 100 % bis 100 €, einem wöchentlichen Reload-Bonus von 50 % bis 500 €, Cashback von 10 % bis 500 %, Accumulator Boost, Bore Draw und Early Payout beworben. Für Wettkunden, die neben Standardbonusstrukturen auch Sonderfunktionen wie Bore Draw (Rückzahlung bei Unentschieden 0:0) suchen, ist Sportuna eine Option; eine österreichische Bewilligung fehlt allerdings.

Häufig gestellte Fragen

Muss man Wettgewinne in Österreich versteuern?

Die Wettgebühr von 5 % betrifft den Anbieter, nicht den Wettenden, und ist von der Frage der Einkommensteuer auf Wettgewinne zu trennen. Ob ein privater Wettgewinn in Österreich der Einkommensteuer unterliegt, ist eine Frage des Einkommensteuerrechts; eine pauschale Aussage ist hier nicht belegt. Für eine verbindliche Auskunft ist der Steuerberater oder das Finanzamt die richtige Adresse. Allgemeine Hinweise aus dem Internet ersetzen keine Auskunft im Einzelfall.

Sportwetten sind in Österreich kein Glücksspiel im bundesrechtlichen Sinn und fallen nicht unter das Glücksspielgesetz. Die Bewilligung erteilt jedes der neun Bundesländer nach seinem eigenen Wettgesetz. Eine Bundesbehörde, eine zentrale Lizenz oder eine österreichweite Liste zugelassener Anbieter existiert nicht. Welche Bewilligung ein konkreter Anbieter nennt, steht in dessen Impressum oder Wettordnung.

Gibt es eine nationale Lizenz oder eine österreichweite Liste zugelassener Wettanbieter?

Nein. Sportwetten werden in Österreich durch die Bundesländer bewilligt, und es gibt weder eine nationale Lizenz noch eine zentrale Whitelist. Wer prüfen will, ob ein Anbieter eine Bewilligung besitzt, schaut in dessen Impressum nach dem Bescheid der zuständigen Landesregierung. Die eigene Prüfung im Impressum ist hier die einzige belastbare Methode.

Welche Höchsteinsätze und Grenzen für Livewetten gelten in den einzelnen Bundesländern?

Die Höchsteinsätze und die Beschränkungen für Livewetten unterscheiden sich je nach Bundesland. Oberösterreich und Niederösterreich setzen etwa 500 € pro Wette; Wien erlaubt an Terminals ohne Bedienung nur 50 € pro Wette und schränkt Livewetten auf Teil- und Endergebnisse ein. Für andere Länder sind keine einheitlichen Werte dokumentiert. Wer den genauen Rahmen für seine Wette kennen will, prüft das Wettgesetz des betreffenden Bundeslandes oder die Wettordnung des Anbieters.

Wie wird aus Einsatz und Quote die Auszahlung einer Wette berechnet?

Die Auszahlung einer gewonnenen Einzelwette ist Einsatz × Quote. Bei 10 € Einsatz und Quote 2,50 beträgt der Bruttogewinn 25 €, der Reingewinn 15 €. Bei einer Kombiwette ist die Gesamtquote das Produkt der Einzelquoten, gerundet auf zwei Dezimalstellen. Bei win2day etwa wird die Gesamtquote kaufmännisch auf zwei Dezimalstellen gerundet. Bei einer FreeBet wird nur der Gewinn ausgezahlt, nicht der Einsatz – 10 € FreeBet auf Quote 3,00 ergeben 30 € Auszahlung, nicht 40 €.

Wie ist die Lage bei im Ausland gehosteten Wettanbietern mit einer Lizenz aus Malta oder Curaçao?

Eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder Anjouan ist keine österreichische Bewilligung. Die Frage, ob ein ausländisch gehosteter Anbieter in Österreich operieren darf, hängt vom jeweiligen Landesgesetz ab und ist nicht pauschal zu beantworten. Sicher ist: Es gibt keine österreichische Aufsicht über diese Anbieter, keinen österreichischen Spielerschutz im selben Rahmen und keine österreichische Stelle, an die sich der Wettende bei Streit wenden kann. Das muss kein Ausschlussgrund sein, ist aber eine Bedingung, die man kennen sollte, bevor man einzahlt.

Inhalt erstellt vom Team «Eishockey online»