Volleyball online wetten 2026: Was der Markt in Österreich wirklich kostet

Updated Oktober 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Wer in Österreich auf Volleyball wetten will, zahlt immer mit – jede Quote enthält eine Buchmacher-Marge, jede Wette seit dem 1. April 2025 die Wettgebühr von 5 %, und die Bewilligung, die das absichern soll, kommt nicht aus Wien, sondern aus dem jeweiligen Bundesland. Dieser Überblick zeigt die Mechanik: Wie Sätze und Rally-Point-System in die Quoten einfließen, welche Märkte angeboten werden, was Livewetten in welchem Land dürfen und was zehn Anbieter – sechs mit österreichischer Land-Bewilligung, vier ohne – den Wettkunden tatsächlich abnehmen.

Eine leere Volleyballhalle mit gespanntem Netz und glänzendem Parkettboden, Licht fällt durch hohe Fenster, kein Mensch zu sehen.
Die Volleyball-Bundesliga der Männer wurde 1974 gegründet; der erste Spieltag fand am 5. Oktober 1974 mit acht Mannschaften statt.

Stand der Daten: 30. Oktober 2026, geprüft gegen das Impressum von tipp3 und die Wettordnung von win2day.

Wettgrundlagen Volleyball: Sätze, Punkte, Rally-Point – und warum das die Quote formt

Ein Volleyballspiel endet, sobald eine Mannschaft drei Sätze gewonnen hat („Best of five“). Vier Sätze reichen – drei für die Sieger, einer für den Verlierer reicht von Hand, bevor das Spiel endet. Der entscheidende Satz, der Tiebreak, wird nur bis 15 Punkte gespielt, mit zwei Punkten Vorsprung; nach dem achten Punkt wechseln die Mannschaften die Seiten.

Ein Volleyball liegt auf Sand neben einem Netzpfosten, Strandlicht am späten Nachmittag, im Hintergrund unscharfe Dünen.
Im Volleyball ist ein Satz gewonnen, wenn eine Mannschaft 25 Punkte erreicht und mindestens zwei Punkte Vorsprung hat.

Ein Satz ist gewonnen, wenn eine Mannschaft 25 Punkte erreicht und gleichzeitig mindestens zwei Punkte vorne liegt. Steht es 24:24, wird weitergespielt, bis der Vorsprung von zwei Punkten erreicht ist – theoretisch gibt es keine Obergrenze für einen Satz, in der Praxis ist bei 30:28 oder 32:30 selten Schluss mit dem Satz, aber mit dem Match.

Seit 1999 gilt im Volleyball das Rally-Point-System: Jede Mannschaft, die einen Ballwechsel gewinnt, erhält einen Punkt – unabhängig davon, wer den Aufschlag hatte. Vor 1999 konnte nur die annehmende Mannschaft punkten, was zu langen Aufschlagserien führte und die Dynamik verschob. Heute zählt jeder Ballwechsel, und das prägt die Quoten: Sätze sind kurz, die Spielflussphasen sind kürzer, ein einziger Aufschlagfehler kann den Satz drehen.

Auf dem Feld stehen je sechs Spieler; die Netzhöhe beträgt 2,43 m bei den Männern, 2,24 m bei den Frauen und 2,35 m im Mixed. Der Weltverband FIVB vereint 222 nationale Verbände. In Europapokal-Wettbewerben entscheidet ein „Golden Set“ das Weiterkommen, wenn Hin- und Rückspiel je einen Sieger gesehen haben – ein zusätzlicher Satz bis 15 Punkte, der separat zur Hinspiel-Aggregat-Wertung zählt.

Diese Mechanik schlägt sich direkt in den Wettmärkten nieder. Wer auf den Sieger eines Satzes wettet, setzt auf einen Spielstand mit vielen Variablen – Rückstand, Aufschlagrecht, Seitenwechsel, Auszeit – und die Quote bildet die Wahrscheinlichkeit ab, dass eine Mannschaft in genau diesem Satz drei Punkte Vorsprung hält, sobald sie 25 erreicht. Wer auf den Gesamtsieger wettet, setzt darauf, dass ein Team drei Sätze vor dem anderen liegt – ein anderes Risiko mit anderer Wahrscheinlichkeitsverteilung. Genau deshalb quotieren Buchmacher „Satz X“ und „Match“ getrennt.

Welche Wettarten es auf Volleyball gibt

Die meisten österreichischen Buchmacher bieten mindestens diese Märkte an:

Diese Märkte überlappen sich: Eine Wette auf „3:1“ Sieger enthält die Information „drei Sätze für die Sieger, einer für den Verlierer“ – die Quote dafür liegt meist über der reinen Siegerquote, weil der genaue Satzverlauf zusätzlich getroffen werden muss.

Volleyball vs. Beachvolleyball: ein eigener Markt

Beachvolleyball wird zu zweit gespielt, Sätze gehen ebenfalls bis 21 (Tiebreak bis 15), aber die Dynamik ist eine andere: Weniger Wechsel, weniger Stellungsfehler, anderer Wind- und Sonneneinfluss. Die meisten österreichischen Anbieter listen Beachvolleyball als eigene Sportart mit eigenem Wettprogramm, getrennt von Hallen-Volleyball. Wer auf die FIVB Beach Tour oder nationale Beach-Touren wettet, sollte das Wettprogramm gezielt nach Beach filtern – die Quoten bilden das ab, was auf Sand passiert, nicht das, was unter Hallenlicht geschieht.

Rechtslage in Österreich: Bewilligung pro Bundesland, keine nationale Lizenz

In Österreich ist Sportwetten kein Glücksspiel im Sinne des Bundes – der Verwaltungsgerichtshof hat das 2015 festgestellt (VwGH 2.7.2015, Ro 2015/16/0019). Damit fällt die Sportwette nicht unter das Glücksspielgesetz (GSpG), und es gibt keine bundesweite Konzession, keine nationale Aufsicht, keine nationale Liste der Anbieter und keinen nationalen Ausschluss. Jedes der neun Bundesländer vergibt seine eigene Bewilligung nach dem eigenen Wettgesetz; die Behörde ist die jeweilige Landesregierung oder die von ihr beauftragte Stelle.

Eine kleine Messingwaage steht auf einem dunklen Holztisch vor einem Bücherregal, warmes Lampenlicht, keine lesbaren Titel.
Rechtsgrundlage für tipp3-Sportwetten ist das NÖ Wettgesetz vom 27.05.2020 (LGBl. Nr. 58/2020).

Die wichtigsten Landesgesetze:

Die Wette ist im jeweiligen Bundesland bewilligt, in dem der Anbieter den Datenstandort hat. Der VwGH hat das im April 2026 für Oberösterreich bestätigt (VwGH 9.4.2026, Ra 2025/02/0037): Die Land-Bewilligung knüpft an den Ort, an dem der Anbieter die Wett-Daten bereitstellt, nicht an den Wohnort des Wettkunden. Wer in Vorarlberg bei einem Anbieter wettet, dessen Daten in Niederösterreich stehen, spielt rechtlich nach niederösterreichischem Recht.

Was diese Land-Bewilligung konkret bedeutet: Der Anbieter hat einen Bescheid der Landesregierung, er darf Wetten im Land anbieten, er unterliegt den Spielerschutz-Regeln des jeweiligen Wettgesetzes (Altersgrenze 18, Selbstsperre, Werbebeschränkungen), und es gibt eine Beschwerdestelle im Land. Was sie nicht bedeutet: Es gibt keinen österreichweiten Ausschluss, keine bundesweite Einzahlungs-Obergrenze und keine zentrale Sperrdatei für Sportwetten.

Was auf Livewetten in welchem Bundesland erlaubt ist

Die Regeln für Livewetten sind nicht einheitlich:

Bundesland Livewetten erlaubt auf Maximaleinsatz
Wien nur Teilergebnisse oder Endergebnis; Livewetten auf den nächsten Punkt nicht erlaubt 50 € an Terminals ohne Counter
Oberösterreich numerische Zwischen- oder Endergebnisse sowie „wer punktet als Nächster“ 500 € pro Wette
Niederösterreich nicht abschließend dokumentiert 500 € pro Wette
Übrige Länder landesgesetzlich unterschiedlich landesgesetzlich unterschiedlich

Wer in einem anderen Bundesland wohnt als das, in dem der Anbieter seinen Datenstandort hat, spielt nach dem Recht des Datenstandorts – der VwGH hat das so entschieden. Wer auf Nummer sicher gehen will, prüft die Livewetten-Regel des Landes, in dem der Anbieter bewilligt ist, nicht die des eigenen Bundeslandes.

Was nicht erlaubt ist, unabhängig vom Bundesland: Wetten auf politische Ereignisse oder TV-Shows sind nach der Auffassung des BMF keine Sportereignisse und damit keine zulässigen Wetten. Virtuelle oder aufgezeichnete Rennen sind Glücksspiel, keine Sportwette – sie können nicht von einem Land bewilligt werden. Zu E-Sport als Wettgegenstand gibt es keine abschließende österreichische Regelung.

Wettgebühr, Steuer, Wer zahlt – und wer trägt sie

Seit dem 1. April 2025 unterliegen alle Einsätze auf Sportwetten in Österreich einer Wettgebühr von 5 Prozent (§ 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG, geändert durch BGBl. I Nr. 7/2025). Davor lag die Gebühr von Oktober 2005 bis März 2025 bei 2 Prozent. Die Gebühr wird vom Wetteinsatz berechnet, nicht vom Gewinn, und ist vom Anbieter geschuldet, nicht vom Spieler – die Wettgebühr ist eine Abgabe des Anbieters, die er an das Finanzamt abführt.

tipp3 gibt an, die Wettgebühr bei verlorenen Wetten selbst zu tragen und bei gewonnenen Wetten 5 Prozent des Gewinns vom Auszahlungsbetrag abzuziehen. Das ist eine unternehmerische Entscheidung, keine gesetzliche Pflicht – andere Anbieter können die Gebühr in die Quote einpreisen, den Bruttoeinsatz anders definieren oder sie auf andere Weise umlegen. Die bezahlte Gebühr ist kein Beweis für eine österreichische Bewilligung; sie wird auch auf Wetten bei ausländischen Anbietern fällig, sofern die Wette aus Österreich heraus abgeschlossen wurde.

Für private Wettkunden: Die Wettgebühr wird nicht vom Spieler, sondern vom Anbieter abgeführt. Ob sie auf den Spieler überwälzt wird, ist Vertragssache zwischen Spieler und Anbieter. Was am Ende auf dem Wettschein steht, hängt davon ab, wie der Anbieter die Gebühr verarbeitet. Die Wettgebühr mindert nicht die Gewinnauszahlung an den Wettkunden direkt; sie mindert die Marge des Anbieters oder schlägt sich in der Quote nieder.

Ob Gewinne aus Sportwetten beim privaten Wettkunden zu versteuern sind, ist nicht abschließend dokumentiert. Bei Glücksspielgewinnen aus Lotterien gibt es klare Regeln; bei Sportwetten, die kein Glücksspiel sind, ist die Lage unklar. Wer größere Summen bewegt, fragt das Finanzamt oder einen Steuerberater.

Was eine Quote über den Markt verrät: Marge und Auszahlungsquote

Jede Quote enthält eine Marge – den Anteil, den der Buchmacher pro Einheit Einsatz einbehält. Für einen Zwei-Wege-Markt mit zwei gleich wahrscheinlichen Ausgängen gilt:

Bei einer fairen Wette ohne Marge stünden auf beide Ausgänge Quoten von 2,00 – die Auszahlungsquote wäre 100 Prozent. Stehen beide Seiten bei 1,90, ergibt sich: 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90) = 1 ÷ (0,5263 + 0,5263) = 1 ÷ 1,0526 = 0,9501. Die Auszahlungsquote liegt also bei rund 95 Prozent, die Marge bei rund 5 Prozent.

Was das für den Volleyball-Markt konkret heißt: Bei einer Quote von 1,90 auf jedes Team beträgt die Marge etwa 5 Prozent. Bei drei Sätzen, in denen jedes Team einen gewinnt, vor dem entscheidenden fünften Satz, ist die Marge des Buchmachers im Spielstand eingepreist. Bei Märkten mit mehr Ausgängen (3:0, 3:1, 3:2 als Sieger) steigt die Marge, weil mehr Unwägbarkeiten abgedeckt werden müssen – ein Buchmacher, der auf einem 3-Wege-Markt (3:0, 3:1, 3:2) eine faire Quote von 3,00 pro Ausgang biete, hätte keine Marge; jede niedrigere Quote erzeugt sie.

Diese Marge ist der Preis, den der Wettkunde für jede Wette zahlt – langfristig, über viele Wetten gerechnet, verliert er genau diesen Anteil seines Einsatzes an den Buchmacher, wenn er ohne Systematik wettet. Bei einer Marge von 5 Prozent verliert ein Wettkunde auf Dauer etwa 5 Cent pro 1 € Einsatz. Wer auf Dauer gewinnen will, muss diese Marge übertreffen – durch Information, die der Buchmacher nicht hat. Die Marge ist der Grund, warum die meisten Freizeit-Wettkunden langfristig Geld verlieren.

Verantwortungsvolles Wetten: Limits, Sperren, Hilfsangebote

Verantwortungsvolles Wetten beginnt nicht bei der Glücksspielsucht, sondern bei der Mechanik der Wette selbst: Wer ohne Limit spielt, spielt gegen eine Quote, deren Marge er langfristig nicht schlägt.

Was jeder seriöse Anbieter in Österreich anbietet, ergibt sich aus seinem Wettprogramm und den jeweiligen Landesgesetzen, ist aber nicht bundesweit einheitlich geregelt. Konkret:

Kein Anbieter in Österreich ist gesetzlich verpflichtet, ein Einzahlungslimit anzubieten – die Wettgesetze der Länder schreiben das nicht vor. Die geplante Glücksspielreform 2026 (Stand 14. Oktober 2026 noch im Gesetzgebungsprozess) sieht ein Sperrregister und ein Limitregister für Glücksspiele vor, nicht für Sportwetten. Oppositionsanträge in der Steiermark und in Niederösterreich im Jahr 2025 fordern ein Limit auch für Sportwetten; beschlossen ist nichts.

Was jeder Wettkunde selbst tun kann, unabhängig vom Anbieter:

Es gibt keinen nationalen Sperr- oder Limitsatz für Sportwetten in Österreich. Wer sich bei tipp3 sperrt, ist nicht automatisch bei Admiral, win2day, Vierklee oder einem anderen Anbieter gesperrt. Die Sperre gilt pro Vertrag, pro Anbieter, pro Bundesland. Wer sein Wettverhalten ernsthaft einschränken will, sperrt sich bei jedem Anbieter einzeln.

Livewetten und Cash Out auf Volleyball

Livewetten auf Volleyball laufen Satz für Satz, Ballwechsel für Ballwechsel. Die Quoten verschieben sich mit jedem Punkt – ein Aufschlag-As bringt die annehmende Mannschaft näher an 25, ein Blockpunkt verändert die Dynamik, eine Auszeit unterbricht das Momentum. Die Buchmacher passen ihre Quoten in Echtzeit an; ein Wettkunde, der in der 18. Minute des ersten Satzes bei 16:14 wettet, wettet auf eine ganz andere Verteilung als zu Satzbeginn.

Was Livewetten auf Volleyball technisch von Pre-Match-Wetten unterscheidet:

Was Cash Out kostet: Der Auszahlungsbetrag, den der Buchmacher anbietet, enthält seine eigene Marge – das ist der Preis dafür, dass der Buchmacher das Risiko vorzeitig übernimmt. Wer mit Cash Out aussteigt, sichert einen Teil des Gewinns und gibt den Rest ab. Wer ohne Cash Out aussteigen könnte (also seine Wette einfach bis zum Ende laufen lässt), bekommt in der Regel mehr, wenn die Wette gewinnt – aber riskiert den Totalverlust, wenn sie verliert.

Welche Land-Regel gilt, ist im Abschnitt zur Rechtslage beschrieben – Wien, Oberösterreich und Niederösterreich erlauben Livewetten unter unterschiedlichen Bedingungen.

Vorhersagen, Tipps und Strategie: warum die Quote das letzte Wort hat

Wer eine Vorhersage für ein Volleyballspiel trifft, schätzt die Wahrscheinlichkeit, dass Mannschaft A gewinnt, gegen die Quote, die der Buchmacher dafür zahlt. Wenn die Quote 1,80 auf A und 2,10 auf B steht, sagt der Buchmacher: A gewinnt in etwa 56 Prozent der Fälle (1 ÷ 1,80), B in etwa 48 Prozent. Beide Wahrscheinlichkeiten addieren sich auf 104 Prozent – die 4 Prozent Marge stecken in den Quoten.

Eine Wette ist nur dann „Wert“, wenn die eigene Einschätzung der Wahrscheinlichkeit besser ist als die des Buchmachers. Wer A mit 65 Prozent Wahrscheinlichkeit sieht, während der Buchmacher nur 56 Prozent sieht, hat eine Wette, die langfristig Geld bringt – wenn die eigene Einschätzung tatsächlich besser ist. Wer A mit 55 Prozent sieht und der Buchmacher 56 Prozent, lässt die Finger davon.

Was eine bessere Einschätzung möglich macht:

Was eine bessere Einschätzung nicht macht:

Die Quote ist das letzte Wort, nicht das die Wortlaut. Wer eine Wette platziert, akzeptiert die Wahrscheinlichkeit, die der Buchmacher dafür verlangt – ob die eigene Schätzung besser ist, zeigt erst die nächste Wette, und die nächste, und die nächste. Eine einzige gewonnene Quote von 1,80 bedeutet nicht, dass die Wette „Wert“ war; sie hätte auch einfach Glück sein können.

Wettangebot Volleyball: Ligen, Turniere, nationale und internationale Wettbewerbe

Wer auf Volleyball wetten will, sollte wissen, was im Programm steht – und zwar getrennt nach Halle und Sand.

Hallen-Volleyball – nationale Ligen:

Hallen-Volleyball – internationale Wettbewerbe:

Beachvolleyball:

Welche Ligen ein Buchmacher anbietet, hängt vom Wettprogramm ab. Starsportwetten nennt in der App-Beschreibung Volleyball, Beach und Rugby sowie über 200 Fußballligen aus mehr als 80 Ländern und bis zu 10.000 Live-Spiele pro Monat. Andere Anbieter haben ein engeres Volleyball-Programm – vor allem die kleineren Land-Buchmacher listen oft nur die Bundesliga und Beach-Welttour.

Wer auf Beachvolleyball wettet, sollte das Programm seines Anbieters prüfen: Nicht jeder hat die FIVB-Turniere im Programm; nicht jeder quotiert sie Live.

Wettmärkte auf Volleyball bei österreichischen Buchmachern

Starsportwetten nennt Volleyball in der App-Beschreibung, aber welche Märkte konkret angeboten werden (Satz-Winner, Handicap, Punkt-Over/Under), hängt vom Spiel und vom Anbieter ab. Bei großen Events (Champions League, Bundesliga-Spitzen) sind die Märkte vollständig; bei kleinen nationalen Ligen oft nur Match-Winner und wenige Zusatzmärkte. Vor der Wette: Im Wettprogramm nachsehen, welche Märkte für das gewählte Spiel verfügbar sind – das spart Zeit und vermeidet die Suche nach einem Markt, den der Anbieter gar nicht anbietet.

Top 10 Wettanbieter für Volleyball in Österreich 2026

Die folgende Liste trennt zwei Gruppen: Anbieter mit einer österreichischen Land-Bewilligung und Anbieter ohne eine solche. Innerhalb der Gruppe ist die Reihenfolge die des Research-Inputs; sie ist keine Hierarchie. Die Spalte „Bewilligung“ zeigt, was der Anbieter selbst veröffentlicht – die Bewilligung anderer Anbieter im selben Markt wurde nicht abschließend dokumentiert.

Anbieter Bewilligung Betreiber / Lizenz laut Eigenangabe
tipp3 Niederösterreich, NÖ Wettgesetz (LGBl. Nr. 58/2020), Bescheid 10.12.2020, IVW1-Wett-47/001-2020 Österreichische Sportwetten Gesellschaft m.b.H., Wien
win2day Niederösterreich, NÖ Wettgesetz (LGBl. Nr. 58/2020), Bescheid 10.12.2020 (nur Sportwetten) Österreichische Lotterien Gesellschaft mbH
Admiral Oberösterreich, Oö. Wettgesetz (Land und Bescheid nicht im Detail veröffentlicht) ADMIRAL Sportwetten GmbH, Gumpoldskirchen
Starsportwetten Bewilligung liegt vor (Land und Bescheid vom Anbieter nicht im Detail veröffentlicht) Star Sportwetten GmbH
Merkur Bets Bewilligung liegt vor (Land und Bescheid vom Anbieter nicht im Detail veröffentlicht) Marke der Merkur Group, Sitz des österreichischen Sportwetten-Geschäfts in Gerasdorf bei Wien
Vierklee Tirol, Tiroler Buchmacher- und Totalisateurgesetz, Zl. IIa.10.065/144-0 Vierklee Wettbüro GmbH
Slotuna ohne österreichische Bewilligung; Lizenz laut Anbieter: Anjouan ALSI-152406028-FI2 –
GG.BET ohne österreichische Bewilligung; Lizenz laut Anbieter: Curaçao OGL/2024/688/0234 –
BetLabel ohne österreichische Bewilligung; Lizenz laut Anbieter: Curaçao –
Sportingbet ohne österreichische Bewilligung; Lizenz laut Anbieter: MGA/CRP/688/2019 (Malta) –

Für Anbieter ohne österreichische Bewilligung gilt: Die ausländische Lizenz ist keine österreichische Bewilligung; ob und wie ein ausländisch bewilligter Anbieter in Österreich Wetten anbieten darf, hängt vom jeweiligen Landeswettgesetz ab und ist rechtlich umstritten. Wer bei einem solchen Anbieter wettet, hat keine österreichische Beschwerdestelle und keine österreichische Selbstsperre, die automatisch greift.

tipp3

tipp3 ist das Sportwetten-Angebot der Österreichischen Sportwetten Gesellschaft mit Sitz in Wien; die Bewilligung stammt aus Niederösterreich und ist im Impressum namentlich genannt. Die Wettgebühr trägt tipp3 nach eigener Angabe bei verlorenen Wetten selbst und zieht 5 Prozent vom Gewinn ab, wenn die Wette gewinnt – beides ist eine geschäftspolitische Entscheidung, keine gesetzliche Pflicht. Die Selbstsperre (1, 2 oder 3 Jahre, nicht aufhebbar) und die Spielpause (1, 3 oder 6 Monate, Guthaben bleibt im Konto) sind robuste Spielerschutz-Instrumente, weil sie nach dem Start nicht mehr rückgängig zu machen sind. Für wen: Wer in Österreich wettet, einen Anbieter mit heimischer Bewilligung sucht und Wert auf konsequente Spielpausen legt, ist hier richtig. Volleyball ist im Programm; die Tiefe des Wettangebots ist im Vergleich zu internationalen Anbietern begrenzt, was sich bei kleinen Ligen bemerkbar macht.

win2day

win2day ist die Plattform der Österreichischen Lotterien; die Sportwetten sind nach eigenen Angaben von der niederösterreichischen Landesregierung bewilligt und damit kein Glücksspiel im Sinne des Glücksspielgesetzes. Die Lotterie- und Casino-Angebote von win2day laufen unter der Bundes-GSpG-Konzession – eine andere regulatorische Welt, die nicht mit den Sportwetten zu verwechseln ist. Das Sportwetten-Programm umfasst Einzelwetten, Kombiwetten, Langzeitwetten und Livewetten; als Sportarten nennt die Seite Fußball, Eishockey, Tennis, Handball und Formel 1. Volleyball ist im Programm, aber nicht in der Liste der prominent beworbenen Sportarten. Wer Wert auf eine Limitstruktur legt, findet hier klare Vorgaben: 250 € pro Woche bis 26, 1.680 € pro Kalendermonat ab 26. Für wen: Wer mit klaren Wochen- oder Monatslimits spielen will und die heimische Konzession schätzt, ist hier gut aufgehoben. Wer ein breites Volleyball-Programm mit vielen Ligen sucht, wird möglicherweise nicht fündig.

Admiral

Admiral Sportwetten gehört zur Novomatic-Gruppe und ist in Österreich eine der bekanntesten Marken; das Unternehmen wurde von Walter Grubmüller gegründet und war zwischen 2001 und 2006 an der Wiener Börse notiert. Die Bewilligung stammt nach Eigenangabe aus Oberösterreich (Oö. Wettgesetz); Details zur Bescheidnummer sind nicht im Detail veröffentlicht. Admiral betreibt ein landesweites Netz von Annahmestellen und eine Online-Plattform. Für wen: Wer Wert auf eine österreichische Marke mit großer Präsenz legt und sowohl online als auch an einer Annahmestelle wetten will, ist hier richtig. Volleyball ist Teil des Wettprogramms; die konkrete Tiefe hängt von der Saison und den laufenden Events ab.

Starsportwetten

Starsportwetten wirbt mit einem breiten Sportangebot – Fußball, Eishockey, Basketball, Tennis, Handball, American Football, Baseball, Volleyball, Rugby und Darts – und listet über 200 Fußballligen aus mehr als 80 Ländern sowie bis zu 10.000 Live-Spiele pro Monat. Die Bewilligung liegt vor; Land und Bescheidnummer sind vom Anbieter nicht im Detail veröffentlicht. Für wen: Wer eine breite Sportauswahl mit Volleyball im Programm sucht und auf Livewetten Wert legt, findet hier eine umfangreiche Auswahl. Volleyball ist Teil der beworbenen Sportarten, aber wie tief das Programm im Einzelfall ist (Bundesliga, internationale Wettbewerbe, Beach), zeigt das Wettprogramm am Spieltag.

Merkur Bets

Die österreichische Sportwetten-Sparte der Merkur Group ist seit Juni 2025 unter dem Namen Merkur Bets aktiv; vorher firmierte sie als Cashpoint Sportwetten mit Sitz in Gerasdorf bei Wien (gegründet 1996). Die Bewilligung liegt vor; Land und Bescheidnummer sind vom Anbieter nicht im Detail veröffentlicht. Für wen: Wer einen Anbieter mit langer österreichischer Geschichte sucht und mit dem Markenwechsel von Cashpoint zu Merkur Bets kein Problem hat, ist hier richtig. Volleyball ist Teil des Wettprogramms.

Vierklee

Vierklee ist nach dem Impressum von der Tiroler Landesregierung bewilligt (Zl. IIa.10.065/144-0) und arbeitet auf Basis des Tiroler Buchmacher- und Totalisateurgesetzes. Das Angebot richtet sich an Wettkunden, die einen regional verwurzelten Anbieter suchen. Für wen: Wer einen Tiroler Bewilligungsrahmen schätzt oder in Tirol wohnt und einen Anbieter mit Land-Bewilligung sucht, ist hier richtig. Volleyball ist im Programm, aber die Tiefe hängt vom Spielangebot ab.

Slotuna

Slotuna ist ein internationaler Anbieter ohne österreichische Bewilligung; die Lizenz laut Anbieter stammt aus Anjouan (ALSI-152406028-FI2). Der Sport-Erstbonus bewirbt einen prozentualen Bonus auf die erste Einzahlung; für Kombiwetten gilt eine Mindestquote von 1,5 je Auswahl, der Umsatz ist innerhalb von 30 Tagen zu erfüllen, pro Wette zählen höchstens 50 € zum Umsatz, Einzahlungen per Skrill oder Neteller sind nicht bonusberechtigt. Für wen: Wer einen Anbieter ohne österreichische Bewilligung akzeptiert, ausländische Lizenzen nicht scheut und ein breiteres internationales Programm sucht, findet hier eine Option. Wer auf heimische Bewilligung und österreichischen Spielerschutz Wert legt, ist hier nicht richtig.

GG.BET

GG.BET ist auf E-Sport-Wetten spezialisiert, bietet aber auch klassische Sportarten an; die Lizenz laut Anbieter stammt aus Curaçao (OGL/2024/688/0234). Die Plattform ist Softswiss Sportsbook mit Daten von Betradar und Oddin.gg; Bonusarten sind Freebet und Comboboost. Für wen: Wer E-Sport und traditionellen Sport in einem Programm kombinieren möchottet, ist hier richtig. Die fehlende österreichische Bewilligung macht den Anbieter für heimische Wettkunden mit Anspruch auf Spielerschutz durch österreichische Behörden nicht zur ersten Wahl.

BetLabel

BetLabel bewirbt auf der deutschsprachigen Startseite einen 100-Prozent-Bonus bis 100 € auf die erste Einzahlung; Umsatzbedingungen, Mindestquote und Frist sind auf der Startseite nicht genannt. Die Lizenz laut Anbieter stammt aus Curaçao. Für wen: Wer einen Bonus sucht, sich aber bewusst ist, dass die genauen Bedingungen erst im Kleingedruckten stehen, und die fehlende österreichische Bewilligung akzeptiert, kann hier einen Blick riskieren. Ohne genaue Konditionen ist der Bonus kein Wert an sich.

Sportingbet

Sportingbet ist ein international etablierter Anbieter mit Lizenz aus Malta (MGA/CRP/688/2019); als Sportwetten-Funktionen nennt die Hilfe Cash Out, Early Payout und „Wette bearbeiten“ (mobile), Live-Wetten sowie einen Konfigurator, bei dem mindestens zwei Auswahlen innerhalb eines Ereignisses kombiniert werden und der nur für ausgewählte Sportarten verfügbar ist. Für wen: Wer Cash Out, Early Payout und einen Konfigurator schätzt und mit einer maltesischen Lizenz statt einer österreichischen Bewilligung leben kann, ist hier richtig. Volleyball ist im Programm, aber welche Märkte der Konfigurator für Volleyball freischaltet, ist im Einzelfall zu prüfen.

Häufige Fragen zu Volleyball-Wetten in Österreich

Wie funktioniert die Satzzählung im Volleyball, und wann ist ein Spiel entschieden?

Ein Satz endet bei 25 Punkten mit mindestens zwei Punkten Vorsprung; bei 24:24 wird gespielt, bis der Vorsprung erreicht ist. Ein Match endet, sobald eine Mannschaft drei Sätze gewonnen hat („Best of five“); der fünfte Satz geht nur bis 15 Punkte mit zwei Vorsprung, Seitenwechsel nach acht Punkten. Ein Volleyballspiel kann deshalb nie unentschieden enden.

Welche Wettarten gibt es auf Volleyball?

Match-Winner, Satz-Winner (Satz 1 bis 5), exaktes Satzergebnis (3:0, 3:1, 3:2), Handicap-Sätze, Über/Unter Sätze, Punkte-Over/Under im Satz, Handicap-Punkte und – wo das Land es erlaubt – Livewetten Satz für Satz und Ballwechsel für Ballwechsel. Welche Märkte konkret verfügbar sind, hängt vom Anbieter und vom Spiel ab; vor der Wette das Wettprogramm prüfen.

Wer vergibt in Österreich die Bewilligung für Sportwetten, und gibt es eine nationale Lizenz?

Die Bewilligung kommt nicht aus Wien, sondern aus dem jeweiligen Bundesland – die jeweilige Landesregierung ist die Bewilligungsbehörde auf Basis des jeweiligen Wettgesetzes (etwa NÖ Wettgesetz, Wiener Wettengesetz, Oö. Wettgesetz, Tiroler Buchmacher- und Totalisateurgesetz). Eine nationale Lizenz für Sportwetten gibt es in Österreich nicht; es gibt keine bundesweite Konzession, keine nationale Aufsicht und keine nationale Liste der Anbieter. Sportwetten sind kein Glücksspiel im Sinne des Glücksspielgesetzes.

Gelten für Livewetten auf Volleyball in allen Bundesländern dieselben Regeln?

Nein – Wien erlaubt Livewetten nur auf Teilergebnisse oder Endergebnis, Oberösterreich nur auf numerische Zwischen- oder Endergebnisse sowie „wer punktet als Nächster“. Welche Livewetten-Regel im konkreten Fall greift, hängt vom Datenstandort des Anbieters ab, nicht vom Wohnort des Wettkunden – der VwGH hat das im April 2026 so bestätigt.

Wie hoch ist die Wettgebühr seit dem 1. April 2025, und wer schuldet sie?

Seit dem 1. April 2025 beträgt die Wettgebühr 5 Prozent des Wetteinsatzes (§ 33 TP 17 Abs. 1 Z 1 GebG, geändert durch BGBl. I Nr. 7/2025); davor lag sie von Oktober 2005 bis März 2025 bei 2 Prozent. Die Gebühr wird vom Anbieter geschuldet, nicht vom Wettkunden – ob sie auf den Wettkunden überwälzt wird, ist Sache des Anbieters. tipp3 gibt an, die Gebühr bei verlorenen Wetten selbst zu tragen und bei gewonnenen Wetten 5 Prozent vom Gewinn abzuziehen.

Wie lässt sich aus Einsatz und Quote der mögliche Auszahlungsbetrag berechnen?

Brutto-Rückzahlung = Einsatz × Quote; Nettogewinn = Einsatz × (Quote − 1). Beispiel: 50 € Einsatz auf Quote 1,90 ergeben 95 € Brutto-Rückzahlung, davon 45 € Nettogewinn. Bei einer Kombiwette multiplizieren sich die Quoten der einzelnen Auswahlen zur Gesamtquote, dass dann mit dem Einsatz multipliziert wird. Die Marge des Buchmachers steckt in jeder einzelnen Quote – bei zwei Ausgängen à 1,90 liegt die Marge bei rund 5 Prozent, der Auszahlungsschlüssel bei rund 95 Prozent.

Inhalt erstellt vom Team «Eishockey online»